20. Wie bringe ich einen hilfsbedürftigen Igel unter, was füttere ich, und was muss ich sonst noch beachten?
Oktober 7, 202622. In welchem Fall muss ich meinem Pflegeigel die Krallen kürzen? Wie macht man das?
Oktober 7, 202621. Prophylaktische Entwurmung / Behandlung gegen Parasiten / Antibiosen / Analgetika.
Ich hätte gern ein Merkblatt zum Ausdrucken, das ich zum Tierarzt zur Behandlung meines Fundigels mitnehmen kann.
Außenparasiten
Igel haben Flöhe, Zecken und Milben.
Wirklich wirksam gegen Flöhe sind nur Permethrin- Biomo-0,5%-Lösung und Frontline-Spray. Beides erhalten Sie in online-Shops und in der Menschen-Apotheke. Achten Sie darauf, auf keinen Fall die Frontline-Spot-on-Variante zu kaufen, sondern unbedingt nur das ganz normale Spray. (Spot-on-Tropfen sind für Hund und Katze vordosiert. Bei dem Versuch, einen solchen Tropfen für Igel zu teilen oder zu reduzieren, ist die Dosierung viel zu ungenau und damit gefährlich!). Von beiden Produkten nur 2-5 Sprühstöße (je nach Größe des Igels) auf den Rücken sprühen, nicht ins Gesicht oder unter den Bauch. Frontline bei Igeln unter 250 g bitte nicht verwenden. Keine Flohpuder verwenden.
Zecken entfernen Sie bitte einzeln mechanisch durch Herausziehen mittels einer Zeckenzange oder einer Pinzette. Nicht einölen oder mit Klebstoff betropfen.
Milben kann man nicht zweifelsfrei von Hautpilzerkrankungen unterscheiden. Zur Diagostik sollte ein Hautgeschabsel beim Tierarzt unters Mikroskop gelegt werden. Bei einer Milbendiagnose muss der Igel das Spot-on-Präparat Stronghold (15 mg pro ml, rosa Tubendeckel, davon 0,25 ml pro 1 kg Igelkörpergewicht, nicht für Igel unter 300 g) oder 2 Bäder im Abstand von 8 Tagen in Sebacil (1 ml auf 1 l Wasser, 5-10 Minuten baden) bekommen.
Lesen Sie ausführlich zur Bekämpfung der Außenparasiten im Text zu Frage Nr. 19. Dort finden Sie auch Hinweise zu Hautpilzerkrankungen, bakteriellen Hautentzündungen und Abszessen.
Innenparasiten
Vorbemerkungen
Eine „prophylaktische Entwurmung” bedeutet, dass ein Igel gegen alle gängigen Innenparasiten mit 4 verschiedenen Medikamenten medizinisch behandelt wird, ohne dass man zuvor den Aufwand betreibt, diese durch Kotuntersuchungen nachzuweisen oder abzuwarten, ob sich irgendwann während der Pflegezeit spezifische Symptome einstellen. Man ist nach einer kompletten prophylaktischen Entwurmung nach verhältnismäßig kurzer Zeit (ca. - 20 Tage) sicher, dass der Igel keine Innenparasiten mehr hat, und geht kein Risiko ein, dass etwas nicht behandelt wurde.
Tut man dies nicht und lässt es darauf ankommen, dass der Igel ohne Einbrüche zunimmt und gesund bleibt, kann es gut sein, dass spezifische, durch Innenparasiten hervorgerufene Symptome im Laufe der Pflege plötzlich doch einsetzen -- sogar, wenn anfangs eine Kotuntersuchung gemacht wurde, die negativ war. Die Wurmeier und -larven scheinen sich auch woanders als im Darm aufzuhalten (Gallengang, Hohlvene, Lunge…) oder/und längere Zeit als die üblichen 3 Tage, die man Kot für eine Kotuntersuchung sammelt, nicht im Kot ausgeschieden zu werden.
Wenn ein solcher Igel dann kurz vor der geplanten Auswilderung doch noch anfängt zu husten und gegen Lungenwürmer behandelt werden muss, kann diese Verzögerung dazu führen, dass er vor dem Winterschlaf nicht mehr ausgewildert werden kann, den Winterschlaf in menschlicher Obhut verbringen und bis Anfang Mai in Gefangenschaft bleiben muss. Oder es hat sich aus einigen wenigen, im Kot der Kotuntersuchung nicht vorhandenen (oder nicht gesehenen) Darmsaugwurmeiern ein lebensbedrohlicher Befall gebildet (dann ist Blut im Kot, und oft ist durch eine Darmperforation dann jede Behandlung zu spät). Auch Kokzidien entwickeln sich häufig an der Kotuntersuchung vorbei. Eine verzögert auftretende, dann aber explosionsartig wachsende Parasitenentwicklung wird oft akut lebensbedrohlich.
Die Gabe der Entwurmungsmedikamente muss der Verfassung des Igels angepasst sein. Weibchen dürfen von Anfang Juni bis Ende September nicht mit Levamisol behandelt werden, weil es zum Abort bzw. zu Schädigungen/Exitus der Säuglinge führt.
Schwache, untergewichtige oder sehr kleine Igel sollten nur bei eindeutig durch Kotuntersuchung nachgewiesenem starken Befall mit Lungenwürmern oder Haarwürmern mit Levamisol bzw. Flubenol behandelt werden.Die beiden Medikamente sollten dann mit Fingerspitzengefühl gegeben werden, indem man die Tagesdosis auf 2 Gaben mit je der halben oder einer Drittel-Dosis verteilt (und die nächste Gabe natürlich nicht durchführt, wenn der Igel nach der ersten Gabe mit Schwäche oder Krämpfen reagiert hat).
Grundsätzlich kein Ivomec und kein Advocate verabreichen: diese Mittel passieren beim Igel die Bluthirnschranke und führen sehr häufig zum Tod des Igels oder zu lebenslangen schwersten neurologischen Ausfällen.
Injektionen beim Igel niemals in den Nacken, sondern Hautfalte im Stachelkleid oberhalb des Hinterbeins zusammendrücken und subkutan parallel zur Körperachse die Kanüle einstechen.
Praziquantel, Levamisol und/oder Flubenol dürfen auf keinen Fall an ein und demselben Tag verabreicht werden. Denn die Menge der Toxine, die von absterbenden Innenparasiten ausgestoßen werden, kann bei gleichzeitiger Anwendung mehrerer Entwurmungsmedikamente derartig hoch ansteigen, dass binnen Minuten ein Leber- oder sogar Multiorganversagen einsetzt und zum Tod des Igels führt.
Im folgenden beschreibe ich die vier Hauptentwurmungskomponenten, die für Igel ab 250 g Körpergewicht in Betracht kommen.
1. Praziquantel
(Handelsnamen: Droncit, Prazinex, Band-ex, VetBancid u.a., verschreibungspflichtig)
Inj.-Lösung: 56,8 mg/ml,
Tabletten: 50 mg
Prophylaktisch für Igel ab 250 g Körpergewicht, bei Symptomen oder Nachweis von Darmsaugwürmern auch für kleinere Igel.
Gegen Bandwürmer, Darmsaugwürmer, Kratzer u. a.
Dosierung nach folgender Tabelle 2mal im Abstand von 24 Stunden
Tablette zermörsert übers Futter verabreichen oder, bei schlecht fressenden Igeln, direkt mit Futterbrei in einer Spritze in die Schnauze geben (siehe „Handfüttern“ im Text zu Frage Nr. 20).

Praziquantel-Dosierungstabelle
2. Cotrimoxazol
(Handelsname: Cotrim K (das K steht für Kinder), Eusaprim u. a., umgewidmete Humanpräparate, verschreibungspfichtig)
Suspension 48 mg/ml zur oralen Gabe für Igel ab 40 g Körpergewicht
Gegen bakterielle Darmentzündungen und Kokzidien.
Dosierung:
0,2 ml pro 100 g Körpergewicht pro Tag oral, Tagesdosis auf 2 Tagesgaben aufteilen. 10 Tage lang
Sehr häufig bekommen Jungigel bakterielle Darminfektionen. Die ersten 2-3 Tage fressen sie noch, alles scheint in Ordnung. Dann hören sie auf zu fressen, nehmen ab und setzen grünen, schleimigen und/oder dünnflüssigen Kot ab. Die Bakterien haben sich mit dem Hochfahren des Igel-Stoffwechsels vermehrt und werden meistens durch Cotrim erfolgreich bekämpft.
Außerdem wirkt Cotrim gegen die einzelligen Darmparasiten namens Kokzidien, die leicht unterm Mikroskop bei einer Kotuntersuchung festgestellt werden können.
Bei nicht oder schlecht fressenden Igeln mit einer 1-ml-Spritze direkt in die Schnauze geben (siehe „Handfüttern“ im Text zu Frage Nr. 20).
Nach 10 Tagen möglichst durch eine Kontroll-Kotuntersuchung ausschließen, dass noch Kokzidien vorhanden sind. Sollte dies doch der Fall sein, ist nach 5 Tagen Pause die gesamte Behandlung zu wiederholen. Eine zweite Kontrolluntersuchung nach 14 Tagen ist empfohlen.
Wenn die Cotrim K-Suspension nicht lieferbar sein sollte, kann man auch Cotrim E-Suspension (E bedeutet für Erwachsene) verwenden, muss dann aber die Dosierung gegenüber Cotrim K halbieren.
3. Flubendazol
(Handelsname: Flubenol)
Gegen Lungenhaarwürmer, Darmhaarwürmer u.a.
Pulver (5-prozentig) oder Paste (auch als „Gel“ bezeichnet, 44 mg/ml Flubendazol) zur oralen Gabe für Igel über 250 g Körpergewicht
Dosierung Pulver:
Je 0,16 g /100 g Körpergewicht oral, 7 Tage lang
Dosierung Paste:
aus dem Injektor nach folgender Tabelle:

Flubenol-Dosierung der Tagesdosis mit dem Pasten-Injektor: 1 Teilstrich auf Injektorkolben = 0,5 ml
Für einen Igel bis 500 g Körpergewicht reicht eine Packung aus, für einen Igel über 500g braucht man 2 Packungen, denn eine Packung enthält nur 7,8 ml.
Die Tagesdosis (Pulver oder Paste) abends über das Futter verteilen.
Bei schlecht fressenden, schwachen und/oder sehr kleinen Igeln, bei Nachweis eines sehr starken Haarwurmbefalls oder wenn man Geschwister zusammen in der Box hält:
die Tagesgabe auf 2 Einzelgaben aufteilen und die Einzelgaben mit etwas Wasser vermischt morgens und abends direkt in die Schnauze geben (siehe „Handfüttern“ im Text zu Frage Nr. 20).
Die Gabe der zweiten Hälfte der Tagesdosis bitte nicht durchführen, wenn der Igel nach der ersten Gabe mit Schwäche oder Krämpfen reagiert hat. In dem Falle kontaktieren Sie mich bitte.
Sind bei einer anfänglichen Kotuntersuchung keine Lungenhaarwürmer, sondern „nur“ Darmhaarwürmer und Lungenwürmer festgestellt worden und man will sich darauf verlassen, gibt man kein Flubendazol, sondern Levamisol, da dieses gegen diese beiden Parasitenarten wirkt. Aber gegen Lungenhaarwürmer hilft nur Flubendazol.
4. Levamisol
(Handelsnamen: Citarin, Levamisol, Concurat-L, Nilverm Nova u.a.)
Gegen Lungenwürmer und Darmhaarwürmer
Injektionslösung oder Pulver zur Anmischung einer Lösung zur oralen Gabe (beides 10%ig) für stabile Igel ab 250 g Körpergewicht.
Weibchen von Anfang Juni bis Ende September nicht mit Levamisol behandeln, weil es zum Abort bzw. zu Schädigungen/Exitus der Säuglinge führt.
Dosierung Levamisol 10%ig als Injektionslösung :
2 Injektionen à 0,02 ml/100 g KG im Abstand von 48 Std.
Bei schwerem Befall/schweren Symptomen bei kleineren Jungigeln als 250 g eine auf 2 Tagesgaben aufgeteilte Zwei-Drittel-Dosis Levamisol spritzen und die Behandlung mit voller Dosierung nach 2-3 Wochen wiederholen.
In einer 1-ml-Spritze aufziehen und bis 0,8 ml auffüllen mit NaCl, mit Aspiration spritzen, da das Mittel auf keinen Fall in die Blutbahn gelangen darf.
Dosierung Levamisol 10%ig als Pulver
1,0 g Pulver in 3,0 ml Wasser auflösen.
Von der entstandenen Lösung 0,08 ml bis 0,1 ml / 100 g Körpergewicht (0,1 ml bei starkem Befall) dreimal im Abstand von 48 Std. oral (= mit einer Spritze in die Schnauze, s. u.) verabreichen. (0,08 ml = 2 mg Levamisol, 0,1 ml = 2,5 mg Levamisol)
Bei schwerem Befall/schweren Symptomen bei kleineren Jungigeln als 250 g eine auf 2 Tagesgaben aufgeteilte Zwei-Drittel-Dosis Levamisol geben und die Behandlung mit voller Dosierung nach 2-3 Wochen wiederholen.
Man sollte die Lösung nach der genauen Abmessung vor dem Eingeben noch mit Wasser weiterverdünnen und ein paar Tropfen Glucose oder etwas Fleischsaft hinzufügen, da es vielen Igeln nicht schmeckt und sie sich schütteln! Ich würde außerdem vor der Medikamentengabe mit einer harmlosen Substanz mit dem Igel ausreichend üben, etwas aus der Spritze in die Schnauze zu bekommen und zu schlucken. Es ist bei dem Levamisol wirklich wichtig, dass er die abgemessene Menge komplett runterschluckt und nichts danebensabbert. Das Danebensabbern erfolgt oft, wenn man die Spritze sofort nach dem Reindrücken des Medikaments aus der Schnauze zieht (siehe „Handfüttern“ im Text zu Frage Nr. 20).
Nach der Levamisolgabe kann es vorkommen, dass der Igel sich übergibt oder zumindest sehr stark speichelt und/oder eine Riesenmenge grünen schleimigen Kots absetzt. Aber nach ca. 2 Stunden ist das vorüber, und dann hat Levamisol zusätzlich auch noch eine appetitanregende Wirkung.

Zuerst kann es nach Entwurmungsmedikamenten zu grünem Kot und heftigen Hustenanfällen kommen – beides ist auf das Ausscheiden der abgestorbenen Innenparasiten und der von ihnen abgegebenen Toxine zurückzuführen und normal. Maximal eine Woche nach Flubenol und Levamisol sollte jeglicher Husten des Igels verschwunden sein. Wenn nicht, liegt eine bakterielle Atemwegsentzündung vor, die antibiotisch behandelt werden muss.
Nach der medizinischen Behandlung muss der Igel auf 750 g hochgefüttert werden und dann an einem Ort mit Außentemperatur (Gartenhaus, Garage) ihren Winterschlaf in menschlicher Obhut halten.
Schwache, untergewichtige oder sehr kleine Igel sollten nicht vor einer Stabilisierung ihrer Konstitution bzw. vor Erreichen von 250 g Körpergewicht mit Levamisol und Flubenol behandelt werden.
In Ausnahmefällen kann man Levamisol bzw. Flubenol geben, indem man die Tagesdosis auf 2 Gaben mit der halben Dosis verteilt (und die 2. Gabe natürlich nicht durchführt, wenn der Igel nach der ersten Gabe mit Schwäche oder Krämpfen reagiert hat).
Praziquantel, Levamisol und/oder Flubenol dürfen auf keinen Fall an ein und demselben Tag verabreicht werden.
Igel spritzen: grundsätzlich nicht in den Nacken, sondern Hautfalte im Stachelkleid oberhalb des Hinterbeins zusammendrücken und subkutan parallel zur Körperachse die Kanüle einstechen.
Antibiosen
nur bei Indikation (Inappetenz, Durchfall, Gewichtsstagnation oder –abnahme, grüner Kot, schwere Atemwegsinfektionen, Verletzungen, Abszesse, Gebisssanierungs- und OP-Vor- und Nachsorge.)
Bitte weisen Sie den konsultierten Tierarzt darauf hin, dass diese Behandlungsvorschläge den Angaben im Buch „Igel in der Tierarztpraxis“ von Pro Igel e.V. entsprechen, das von der Tierärztlichen Hochschule Hannover mitentwickelt wurde und dessen Lektüre als Ergänzung zum Studium jedem Tierarzt zu empfehlen ist. Denn der Igel wird leider im Tiermedizin-Studium nicht detailliert behandelt.
Man sollte beginnen mit
DuphamoxLA (Amoxicillin): 0,1 ml pro 100 g Körpergewicht s.c., 3-4mal im Abstand von je 48 Std.. Nur wenn dies bis ca. 12 Std. nach der 2. Inj. keinen Erfolg bringt, verwirft man die 3. Inj. und fährt fort mit:
Baytril 2,5%ig (Enrofloxacin): 0,05 ml bis 0,1 ml pro 100 g Körpergewicht s.c., 5-7mal im Abstand von je 24 Std. (Achtung: schwere Nebenwirkungen für Jungtiere. Nicht ohne vorherigen Versuch mit Duphamox verwenden).
Weitere in der Igelheilkunde zur Anwendung kommende Antibiotika sind
Synulox (Amoxicillin+Clavulansäure) Je 10 mg / 100 g Körpergewicht und Tag, aufgeteilt auf 2 Tagesgaben, 7-10 Tage
Zodon (Clindamycin, Lösung à 25 mg/ml zum oralen Eingeben). 0,5 ml pro Igel über 500 g Körpergewicht 1x tägl., 7 Tage
Metrobactin (Metronidazol) Je 25-50 mg pro 1 kg Körpergewicht 2mal tägl., 7-20 Tage
Convenia (Cefovecin) 0,1 ml pro 1000 g Körpergew., s.c., wenn es gut anschlägt:1 oder 2x nach je 7 Tagen wiederholen
Bei nicht lebensbedrohlichen, langwierigen bakteriellen Infektionen, z.B. der Haut oder der Atemwege, sollte vor dem Ausprobieren sämtlicher in Frage kommender Antibiotika ein Abstrich entnommen und ein Antibiogramm erstellt werden, um das geeignete Antibiotikum zu ermitteln oder einen multiresistenten Keim festzustellen.
Analgetika (Schmerzmittel)
Meloxicam
bei Verletzungen, nach OPs, Gebisssanierungen u.a.
(Handelsnamen: Metacam, Melosus)
1,5%-Lösung zur oralen Gabe: 0,13 bis 0,33 ml /1 kg Körpergewicht 1x tägl., ab 2. Tag Dosis verringern
0,5%-Lösung zur oralen Gabe: 0,4 bis 1,0 ml /1 kg Körpergewicht 1x tägl., ab 2. Tag Dosis verringern
Inj.-Lösung 2 mg/ml: 0,01 - 0,025 ml/100 g Körpergewicht, Extremfälle: bis 0,05 ml/100 g Körpergewicht
Inj.-Lösung 5mg/ml: 0,004 - 0,01 ml/100 g Körpergewicht, Extremfälle: bis 0,02 ml/100 g Körpergewicht
Metamizol
krampflösend, besonders bei Darmkrämpfen
(Handelsnamen:Novaminsulfon Tropfen 500 mg/ml oral aus der Humanmedizin oder Metapyrin 500 mg/ml per Inj.)
Novaminsulfon: 0,025 ml/100 g Körpergewicht 1mal täglich oral
Metapyrin: 0,01 - 0,02 ml / 100 g Körpergewicht bis zu 3mal täglich s.c.
© Gertraude Göpner
